Entgegennahme und Verarbeitung von nicht zulässigem Material auf der Deponie Forst

Publiziert am: Dienstag, 4.4.2017
Gemeinde
 Kurzbericht_Forst_Staella.pdf
 
Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass die Kieswerkbetreiberin nicht zugelassenes Material angenommen und verwertet hat. Die Gemeinde Schaan hat umgehend das Amt für Umwelt informiert. Es wurden umfassende Abklärungen eingeleitet.

Der Abschlussbericht zeigt auf, dass nach den getroffenen Massnahmen keine Hinweise auf das Vorhandsein von unzulässig belastetem, nicht deponiekonformen Material mehr vorhanden sind. Ebenfalls sind die Wasserproben gut. Die leicht erhöhten Werte an einer Probenstelle sind auf den deklarierten belasteten „Altbestand“ auf der Deponie zurückzuführen und haben keinen Zusammenhang mit der Entgegennahme und der Verwertung von nicht zulässigem Material durch die Kieswerkbetreiberin. Die Belastungen sind minim, das Wasser weist auch dort Trinkwasserqualität auf. Das Grundwasser war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Das weiter abstromseits gelegene Naturschutzgebiet Schwabbrünnen ist somit nicht beeinträchtigt.

Die Kieswerkbetreiberin hat sofort nach Bekanntwerden eingeräumt, dass nicht zugelassenes Material angenommen wurde und auch die Kostenübernahme für den gesamten Schaden zugesichert. Es werden sämtliche Kosten für Abklärungen, Personalaufwand, etc. verrechnet. Die Kieswerkbetreiberin hat auch die Kosten für den Abtransport und die Entsorgung der kontaminierten Ware übernommen. Sie hat somit den gesamten Schaden behoben.

Das Amt für Umwelt hat die Deponierung auf den betroffenen Flächen wieder freigegeben und wird das Strafmass festlegen sowie die weiteren notwendigen Schritte einleiten.